Sperrgut

Zweiräder als Sperrgut verschicken

Ein Umzug steht vor der Tür? Oder das heißgeliebte Zweirad ist verkauft? Jetzt muss das gute Stück sicher und ohne Pannen von A nach B gebracht werden. Im besten Fall fährt man das Zweirad natürlich selbst, aber wenn die Entfernung zu groß wird, heißt es das Motorrad, den Motorroller oder das ganz banale Fahrrad verschicken. Um den sicheren Transport des Zweirades zu gewährleisten müssen aber gewisse Vorkehrungen getroffen werden.

  • Beim gemeinen Fahrrad werden für den Transport zunächst alle Zubehörteile wie Trinkflaschen, Schlösser oder ähnliches entfernt. Sicher verpackt in Folie und mit Packband am Fahrrad fixiert, treten sie die Reise zum Bestimmungsort an. Der Lenker des Fahrrads muss quer gestellt werden und die Pedalen gilt es abzuschrauben. Auch sie werden sicher verpackt am Fahrrad fixiert. Fahrradkörbe müssen oft separat verschickt werden. Dies ist unterschiedlich. In den meisten Fällen ist das Fahrrad in diesem Zustand aber transportfähig. Bei der Abholung des Fahrrads durch die Transportfirma, bringen die Frachtführer oft den für den Transport notwendigen Stülpkarton mit. Anosnsten können die Transportfirmen aber Informationen geben, wo die Spezialkartons erworben werden können. Vielleicht hat auch der Fahrradhändler um die Ecke noch alte Fahrradkartons übrig und man kann diese benutzen. Wie der Name schon sagt, wird dieser einfach über das Fahrrad gestülpt und entsprechend fixiert.
  • Motorräder müssen in rollfähigem Zustand verschickt werden. Außerdem müssen sie ebenerdig verladen werden können. Bevor das Fahrzeug abgeholt wird muss der Tank entleert, die Batterie abgeklemmt und der Gang herausgenommen werden. Die Rückspiegel sollte man einklappen. Es empfiehlt sich, das Motorrad vor dem Versenden zu waschen. Etwaige Transportschäden können hinterher auf einem sauberen Motorrad leichter ausgemacht werden. Bei der Fahrzeugübernahme empfiehlt es sich, ein Übergabeprotokoll zu erstellen. Wird das von der Transportfirma nicht gemacht, sollte man selbst alle wichtigen Daten, Schäden und eventuell fehlende Teile des Motorrads auflisten. Sowohl Frachtführer als auch der Versender des Motorrads sollten dieses Protokoll gegenzeichnen. So lassen sich später Diskussionen um vorhandene oder neue Schäden mit der Transportfirma vermeiden. Auch bei der Übergabe am Bestimmungsort sollte eine zweite Prüfung durch den Empfänger und den Frachtführer stattfinden. Auf eine Transportbestätigung für das Motorrad sollte man ebenfalls nicht verzichten.
  • Motorroller lassen sich am sichersten auf einer dafür vorgesehenen Palette transportieren. Sie hat in der Mitte Aussparungen, damit der Roller während des Transports nicht wegrutschen oder umkippen kann. Spiegel, sowie, falls vorhanden, Tocase und Handschützer sollten vor dem Versenden abmontiert werden. Der Zündschlüssel gehört ins Zündschloss und sollte auf „Off“ gestellt sein. Der Motorroller wird in die Aussparung der Palette gestellt und mit einem Spanngurt befestigt. Um den Roller während des Versendens vor Kratzern zu schützen sollte, der Spanngurt mit dicker Kartonage oder ähnlichem Material abgepolstert werden. Wichtig ist, darauf zu achten, den Spanngurt auch unter der Palette durchzuziehen, damit Roller und Palette fest miteinander verbunden sind. Zum Schluss eine passende Kunststoffhülle über das Fahrzeug stülpen.