Sperrgut

Sportgeräte als Sperrgut verschicken

Nicht jeder Sportler hat es so gut wie ein Fußballer, der sich einfach den Ball unter den Arm klemmt und zum Training fährt. Oder der Jogger. Der zieht einfach seine Laufschuhe an und rennt los. Wer Sport betreibt für den ein größeres Sportgerät notwendig ist, der weiß welche Probleme entstehen könne, wenn man mit diesen Sportgeräten den Ort wechseln möchte, beispielsweise, um im Urlaub Sport zu treiben. Ski- und Snowboardfahrer kennen das Prozedere ja schon zu genüge. Wer die eigenen Bretter im Urlaub benutzen möchte, muss sie irgendwie trasportieren. Oder, wenn das nicht geht, verschicken. Meist müssen Ski, Snowboard, Surfbrett, Angel und Co aber als Sperrgut verschickt werden, da sie in Größe und Gewicht nicht den gängigen Paketgrößen entsprechen. Wichtig beim Verschicken von Sportgeräten als Sperrgut ist die richtig Verpakcung. Schließlich sollen die Sportgeräte vollständig heil an ihrem Bestimmungsort ankommen.

Die Frage ist also, wie verpackt man Sportgeräte, um sie als Sperrgut verschicken zu können?

  • Ski werden immer paarweise verschickt. Mit Polstermaterial wie zum Beispiel Luftpolsterfolie umwickelt, mit Packband fixiert und dann sicher in einem passenden Karton verstaut treten die schmalen Bretter die Reise in den Urlaub an. Wichtig: Den Karton gut mit Packband verschließen, damit nichts herausrutschen kann.
  • Das Snowboard ist üblicherweise allein unterwegs. Auch hier empfiehlt sich Luftpolsterfolie als Puffer bevor das Brett mit dicker Kartonage umwickelt, verschickt wird.
  • Beim Surfbrett empfiehlt es sich, Zubehör wie Schwerter, Finnen und Fußschlaufen zu demontieren. Auch das Surfbrett wird mit Luftpolsterfolie umwickelt. Zusätzlich kann aber auch ein Kantenschutz aus Schaumstoff nicht schaden. Die Enden werden außerdem mit Styropor geschützt. Das ganze wird dann noch einmal dick mit Kartonage umgewickelt und mit Packband fixiert. Surfbags allein eigenen sich nicht als Transportverpackung, da sie das Surfbrett nicht vor Schäden von außen schützen können. In den meisten Fällen muss das Zubehör gesondert versendet werden oder es reist schlicht und ergreifend im Koffer mit.
  • Auch eine Angel wickelt man für den Transport am besten in den Allrounder Luftpolsterfolie ein und fixiert alles mit Packband. Um die schmale, lange Angel zu schützen ist es ratsam das gute Stück in einer Rolle aus dicker Pappe oder Kunststoff zu versenden. Ein Karton erfüllt natürlich auch seinen Zweck. So kann nichts abbrechen oder verbogen werden. Auch hier das Füllmaterial nicht vergessen.

Grundsätzlich gilt:

  • Das Verpackungsmaterial aufheben, schließlich muss das Sportgerät auch wieder nach Hause
  • Doppelt hält besser: Lieber eine Schicht Luftpolsterfolie mehr als eine zu wenig. Es ist wohl nichts ärgerlicher, als im Urlaub ein beschädigtes Sportgerät zu erhalten.
  • Das Sportgerät rechtzeitig verschicken, damit man im Urlaub nicht unnötig Zeit verschwendet, weil man auf eine Lieferung warten muss
  • Hohlräume in Kartons und Versandrollen immer gut mit entsprechendem Füllmaterial auspolstern, damit während des Transports von Ski, Snowboard, Angel und Co kein Schaden entsteht
  • Verpackungsmaterial lässt sich sehr gut recyceln. Alte Zeitungen geben beispielsweise ein ebenso gutes Füllmaterial ab wie teure Styroporteile. Auch Kartons lassen sich gut wiederverwerten. Einfach mal beim Einzelhändler um die Ecke nach alten Kartons und Füllmaterial fragen. Meist sind Kartonagen, Pappe und Co auf diesem Weg günstiger zu erwerben, als im Baumarkt oder anderswo. >/li>