Sperrgut

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Möbel als Sperrgut verschicken

Wer schon einmal Möbel verschickt hat, weiß um die Probleme, die richtige Verpackung zu finden. Denn ist der Tisch, das Bett oder das Sofa nicht richtig beziehungsweise nicht ausreichend verpackt gewesen, verunstalten nach dem Transport Kratzer, Macken oder andere Schäden das geliebte Möbel.

Also: Besser machen!
Zunächst gilt es natürlich die günstigste Transportfirma auszuwählen. Denn niemand möchte mehr als nötig für den Transport seiner Möbel bezahlen.
Beim Verpackungsmaterial hingegen sollte nicht gespart werden. Zwar lassen sich durchaus alte, bereits gebrauchte Kartonagen und Folien wiederverwerten, (hierbei beachten: unbedingt alte Paketscheine entfernen), Immer sollte aber sichergestellt werden, dass die Kartonagen und Folien noch fest genug sind und dem Möbelstück genug Schutz gegen Stöße und Schmutz bieten. Bevor ein Möbelstück auf die Reise geht, müssen also einige Vorbereitungen getroffen werden.

  • Für die Zeit des Transport sollten sämtliche Inhalte entfernt und Öffnungen wie Türen und Schubladen mit Packband fest verschlossen werden.
  • Bewegliche Teile müssen ebenfalls mit Packband fixiert werden.
  • Ist dies geschehen, wird der sogenannte Kantenschutz angebracht. Wie der Name schon vermuten lässt, werden so die Ecken und Kanten des Möbels gegen Stöße und Schäden geschützt. Den Kantenschutz gibt es in verschiednen Ausführungen und Längen, sowohl aus Schaumstoff als auch aus Styropor. Sind alle Kanten mit dem Schutz versehen, müssen die Leisten auch hier wieder mit Packband fixiert werden.
  • Um auch die Oberfäche des Möbelstücks gegen Kratzer zu schützen kann man entweder mit Luftpolsterfolie und Packdecken arbeiten oder eine extra Möbelschutzhülle verwenden. Die Folie wird einfach um das Möbelstück gewickelt und mit Packband fixiert. Mit den Packdecken aus Stoff verfährt man ähnlich. Hier können auch alte Decken aus dem eigenen Bestand verwendet werden. Möbelschutzhüllen sind natürlich entsprechend teurer. Wichtig ist aber eigentlich nur, dass jegliche Fläche beim Transport des Möbels sicher gepolstert und verpackt ist.
  • Das ganze Möbelstück sollte rundherum noch zusätzlich mit dicker Kartonage eingepackt sein, damit es gegen Stöße gefeit ist.
  • Bei schweren Möbeln muss eventuell zudem eine Palette verwendet werden. Hier sollte das Möbelstück nicht direkt und ungeschützt auf der Palette aufliegen. Es empfiehlt sich dicke Pappe und/oder Luftpolsterfolie unterzulegen. Nachdem das Möbelstück ausreichend verpackt ist, muss es schließlich noch mit beziehungsweise auf der Palette fixiert werden. Dafür eigenen sich sogenannte Zurrgurte oder auch lange Kabelbinder aus Kunststoff. Sie halten das Möbel auf der Palette und sorgen dafür, dass nichts verrutschen kann.
  • Generell gilt, je kompakter ein Möbelstück verpackt ist, desto einfacher und vor allem sicherer lässt es sich transportieren.
  • Verpackungsmaterial kann natürlich im Baumarkt oder auch im Internet käuflich erworben werden. Günstiger ist es allerdings, wenn man gebrauchte Kartons und Füllmaterial wiederverwertet. Einzelhändler haben oft Verpackungsmaterial aus Warenlieferungen übrig, das sie gerne kostengünstig abgeben. Wer nachfragt, kann hier unter Umständen viel Geld sparen.