Sperrgut

KFZ-Teile als Sperrgut verschicken

Da hat man gerade glücklich die Winterreifen des alten Autos oder den noch gut erhaltenen Kotflügel von Omas alter Rostlaube im Internet versteigert und es ist in der Garage und im Keller endlich wieder Platz für Nützliches, da stellt sich einem schon das nächste Problem. Wie lassen sich Autoteile verschicken. Und was viel wichtiger ist: Wie kann ich Autoteile verschicken, ohne, dass sie verkratzen oder anderweitig beschädigt an ihrem Bestimmungsort ankommen? Die Lösung ist einfach: Autoteile müssen in den meisten Fällen als Sperrgut verschickt werden, da sie in Größe und Gewicht oft nicht mehr den gängigen Paketgrößen entsprechen. Die richtige Verpackung der Autoteile ist dabei natürlich das A und O.

Grundsätzlich gilt dabei:

  • die Autoteile müssen ausreichend und rundherum verpackt werden. Im Einzelfall bedeutet das für Auspuff, Autotüren, Kotflügel, Stoßstangen oder die Windschutzscheibe zunächst einmal eine Rund-um-Verpackung mit Luftpolsterfolie. Diese sollte mit stabilem Packband fixiert werden.
  • Auf die Luftpolsterfolie kommt dann, wenn möglich beziehungsweise notwendig ein sogenannter Kantenschutz aus Schaumstoff oder Styropor. Auch dieser muss mit Packband fixiert werden.
  • Als letzte Schicht erhält das Autoteil für den Transport eine Verpackugn aus dicker Kartonage. Auch hier wird wieder mit Packband fixiert.
  • Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste: Besser eine Schicht Folie mehr, als eine zu wenig.
  • Beim Verschicken von Reifen müssen ebenfalls einige Dinge beachtet werden.Reifen ohne Felgen müssen nicht eigens verpackt werden, sondern können so wie sind versehen mit einem Versandschein transportiert werden. Sollen die Reifen mit Felgen verschickt werden, müssen diese entsprechend abgepolstert werden. Im besten Fall mit Luftpolsterfolie in einer ersten Schicht und in einer zweiten mit dicker Kartonage. Alles muss rundherum gut mit Packband fixiert werden. Dabei sollten die Klebebandstreifen kreuz und quer über den Reifen verlaufen, damit nichts verrutschen kann.
  • Verwendet man altes Verpackungmaterial wieder, sollte man darauf achten, alte Paketscheine zu entfernen beziehungsweise unkenntlich zu machen, damit der Reifen nicht an die falsche Adresse geliefert wird.
  • Soll ein Motor verschickt werden ist eine notwendig. Bevor der Motor auf die Palette kommt, sollte diese aber mit dicker Kartonage und Luftpolsterfolie gepolstert werden. Der Motor selbst wird ebenfalls mit Luftpolsterfolie umwickelt, mit Packband verklebt und erhält dann zusätzlich noch eine Schicht aus dicker Kartonage, die ebenfalls gut von allen Seiten fixiert werden muss. Der Motor selbst muss fest mit der Palette verbunden werden. Hierzu erfüllen ein Spanngurt oder aber sogenannte Zurrgurte beziehngsweise lange Kabelbinder ihren Zweck. In jedem Fall müssen die Gurte unterhalb der Palette durchgeführt und gut festgezurrt werden, damit nichts verrutschen kann.