Sperrgut

  • Tarifvergleich
    Paketmaße
    • cm Länge
    • cm Breite
    • cm Höhe
    Suche verfeinern
    • Express
    • Abholung
    Sortieren nach
    powerd by XPaket

Motorrad verschicken

Wer ein Motorrad besitzt, oder jemanden kennt, der eines hat, weiß wie empfindlich ein Motorradbesitzer auf Kratzer oder andere Schäden am heißgeliebten „Bock“ reagiert. Muss so ein empfindsamer Geist nun sein Motorrad verschicken, kommt das nicht selten einem Albtraum gleich. Besagter Eigentümer ist erst wieder glücklich, wenn er entweder selbst wieder bei seinem Motorrad ist, oder dieses sicher und unbeschadet beim Empfänger angekommen ist. Ein Motorrad zu verschicken bedarf also sorgfältiger Vorbereitungen und das hat nichts mit übertriebener Sorgfalt zu tun. Denn wer den Schaden hat, ärgert sich, egal ob er in seinem Motorrad einen treuen Freund oder einfach nur ein Fahrzeug sieht.

Grundsätzlich gilt:

  • Ein Motorrad muss immer in rollfähigem Zustand verschickt werden. Der Gang sollte also im besten Fall nicht eingelegt sein. Außerdem sollte es ebenerdig verladen werden können.
  • Bevor das Fahrzeug abgeholt wird muss der Tank entleert werden, damit während des Verschickens kein Benzin ausläuft. Will man den Tank nicht vollständig entleeren, sollte man aber höchstens noch die Reserve im Tank belassen. Tritt dann das Problem auf, dass Bezin aus dem Tank ausläuft, handelt es sich um eine überschaubare Menge. Und es passiert nicht so schnell, weil der Tank nur noch einen Rest Benzin enthält
  • Die Batterie abklemmen und beide Pole mit Isolierband umwickeln
  • Die Rückspiegel sollte man einklappen.
  • Es empfiehlt sich, das Motorrad vor dem Versenden zu waschen. Etwaige Transportschäden können hinterher auf einem sauberen Motorrad leichter ausgemacht werden.
  • Druckbehälter wie zum Beispiel ein Reifenreparatursatz sollten entfernt werden, ebenso wie sämtliches Gepäck.
  • Zubehörteile wie Auspuff, Satteltaschen oder Tanktaschen müssen separat verpackt werden. Generell sollte alles, was während das Motorrad verschickt wird, leicht beschädigt werden könnte, abmontiert und sicher verpackt werden.
  • Auch der Reifendruck sollte vor dem Transport noch einmal überprüft werden, ebenso sollte sichergestellt werden, dass nirgendwo Flüssigkeit austritt
  • Bei der Fahrzeugübernahme empfiehlt es sich, ein Übergabeprotokoll zu erstellen. Wird das von der Transportfirma nicht gemacht, sollte man selbst alle wichtigen Daten, Schäden, Besonderheiten und eventuell fehlende Teile des Motorrads auflisten. Sowohl Frachtführer als auch der Versender des Motorrads sollten dieses Protokoll gegenzeichnen. So lassen sich später Diskussionen um vorhandene oder neue Schäden mit der Transportfirma vermeiden. Auch bei der Übergabe am Bestimmungsort sollte eine zweite Prüfung durch den Empfänger und den Frachtführer stattfinden. Auf eine Transportbestätigung für das Motorrad sollte man ebenfalls nicht verzichten.
  • Gleiches gilt für ein Foto. Will man ein Motorrad verschicken, sollte man dieses unbedingt vor Reiseantritt fotografieren. So hat man im Zweifelsfall ein Beweismittel.