Sperrgut

Sperrgut - Alles zum Thema Transport

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Hintergrundwissen: Als Sperrgut bezeichnet man runde Sendungen, Sendungen mit unebener Fläche, Sendungen, die mit Holz, Kunststoff, Stoff oder Metall verpackt sind. Auch Artikel, die nur mit Kartonage umwickelt sind, werden als Sperrgut versendet. In jedem Fall ist ein Sperrgut nicht quaderförmig zu verpacken und des handelt sich um ungewöhnlich große Pakete. Diese gehen über das in Deutschland übliche Paketmaß von maximal 120 Zentimetern Länge, 60 Zentimetern Breite und Höhe und einem Gewicht von maximal 31,5 Kilogramm hinaus. Auch eine besondere Behandlung aufgrund der äußeren Beschaffenheit kann ein Grund sein, eine Sendung als Sperrgut zu versenden. Sperrgut-Pakete passen bei den Transportfirmen nicht mehr durch die Sortieranlage und müssen deshalb per Hand befördert werden. Dieser erhöhte Aufwand beim Transport verursacht natürlich höhere Kosten. Das Transportunternehmen holt sich diese über den Sperrgutzuschlag wieder. Dieser ergibt sich aus dem sogenannten Gurtmaß, das über den Umfang und die Länge des Sperrguts oder über das Sperrgutvolumen berechnet wird. Sperrgüter können verschiedene Formen haben. Auch bei runden Sendungen gibt es Sperrgüter. Ist eine Versandrolle länger als 120 Zentimeter, ist ihr Durchmesser größer als 15 Zentimeter und wiegt sie mehr als 5 Kilogramm entspricht sie nicht mehr den normalen Paketmaßen und wird als Sperrgut verschickt. In jedem Fall sollte man vor dem Verschicken die Maße und das Gewicht der eigenen Sendung überprüfen, um sicher zu sein, ob es sich wirklich um Sperrgut handelt. Mehrere kleine Pakete sind oftmals günstiger im Versand als eine Sendung als Sperrgut. Historisch betrachtet ist der Sperrgutzuschlag noch relativ jung. Im 18. Jahrhundert wurde zwar schon beispielsweise bei der Kaiserlichen Reichspost und bei der Bayerischen Post ein Zuschlag für sperrige Pakete erhoben, allgemein üblich war es zu dieser Zeit aber nicht. Erst 1871 wurde in der neuen Gebührenordnung der Reichspost ein Zuschlag auf Sperrgut-Sendungen erhoben. Damals wurde eine Sendung ab einer Größe von 1,5 Metern und einem geringeren Gewicht als 10 Kilogramm als Sperrgut bezeichnet. Oder es ließ sich nicht ohne weiteres mit anderen Paketen oder bedurfte einer besonders sorgsamen Behandlung. 1917 wurden diese Bestimmungen verschärft. Die Gesamtlange einer Sendung durfte in Höhe, Breite und Länge nicht größer sein als 1,5 Meter und das Gewicht nicht kleiner als 5 Kilogramm. Andernfalls wurde eine zusätzliche Gebühr für das Sperrgut fällig. In Deutschland hat sich der Sperrgutzuschlag bis heute gehalten. Die genauen Maße, ab wann eine Sendung als Sperrgut betrachtet wird, variieren zwar von Transportunternehmen zu Transportunternehmen, im Grunde kann man aber sagen, sobald eine Sendungen, die für das Transportunternehmen üblichen beziehungsweise gängigen Maße überschreitet, wird es von diesem als Sperrgut betrachtet und auch ein entsprechender Sperrgutzuschlag erhoben.